MFA-110 Mess- und Analysesystem für Magnetfelder: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 13. November 2018, 11:29 Uhr

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  • Komplettsystem mit Standard-Messsonde, Data Acquisition Box, Software und PC (optional)
  • Lückenlose Aufzeichnung der Feldstärken im Frequenzbereich 1 Hz bis 400 kHz entsprechend den wichtigsten nationalen und internationalen Standards (z. B. ICNIRP, BGV B11)
  • Datenerfassung mit hoher Auflösung und Speicherung der Rohdaten
  • M-STREAM Software für eine transparente Datenanalyse
  • Offenes System, eigene Grenzwerte können vom Benutzer eingegeben werden
  • Ein Messgerät für alle Standards und Normen

Niederfrequente Magnetfelder

Magnetische Felder entstehen durch bewegte elektrische Ladungen, z. B. Elektronen in elektrischen Leitern, oder durch subatomare Bewegungen in ferromagnetischen Materialien. Obwohl niederfrequente Magnetfelder im Vergleich zu höherfrequenten oder gepulsten Magnetfeldern als weniger gefährlich eingestuft werden, sind größere Feldstärken potentiell gefährdend, sowohl für „das System Mensch“ als auch für technische Systeme. Beispiele für das Auftreten von magnetischen Feldern sind Haushaltsgeräte (Fön, Induktionsherde), industrielle Anlagen (Schweißgeräte, induktive Erwärmungsanlagen, Gleichfeldleitungen in der chemischen Industrie), Energieversorgung und öffentlicher Verkehr (Überlandleitungen, Erdkabel, Oberleitungen), medizinische Geräte (Kernspin-Tomographen) oder wissenschaftliche Geräte (Spektroskope, Beschleuniger etc.).

Die zulässige Belastung der Öffentlichkeit und von Arbeitnehmern durch niederfrequente Magnetfelder ist in nationalen und internationalen Richtlinien oder Vorschriften festgelegt. Für Deutschland gilt allgemein die 26. BImschV (Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immisionsschutzgesetzes), sowie die BGV B11 (Berufsgenossenschaftliche Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit). Internationale Richtlinien sind die ICNIRP Veröffentlichungen (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection). Es liegt in der Verantwortung der Hersteller von Geräten oder Betreiber von Anlagen, die darin genannten Grenzwerte einzuhalten.

Mess- und Software-Konzept

Abb. 16: Beispiel einer Darstellung der Feldstärke über die Frequenz und der Spannung über die Zeit

Der MFA-110 kann magnetische Felder in einem weiten Frequenz- und Amplitudenbereich lückenlos erfassen. Die Feldsignale werden in den 3 Raumrichtungen, z. B. mit einer Standard 100 cm² Messsonde oder individuellen Messsonden erfasst. Die Messsignale werden in der Data Acquisition Box verstärkt und auf der Festplatte des angeschlossenen Computers für die weitere Verarbeitung gespeichert.

Die Frequenzauflösung hängt von der gewählten Abtastrate und der Erfassungszeit ab und ermöglicht die sicherere Detektion auch von schmalbandigen Störfeldern. Ein Buffer-Monitoring stellt sicher, dass die Prozessorleistung des PCs ausreichend ist. Die M-STREAM Software analysiert und verarbeitet die Rohdaten mittels diskreter Fourier-Transformation zur Darstellung der frequenzabhängigen Amplitudenwerte. Ein Vergleich mit verschiedenen nationalen und internationalen Standards und Richtlinien ist implementiert. Weitere, auch kundenspezifische Vorgaben oder Grenzwerte können einfach hinterlegt werden.

Die Rohdaten und die ausgewerteten Daten liegen im TDMS-Format vor und können in ASCII oder MS EXCEL zur eigenen Weiterbearbeitung exportiert werden.

Die SEKELS GmbH bietet auch die Durchführung von Messungen mit dem MFA-110 bei Ihnen vor Ort an!

Spezifikation MFA-110 (mit 100 cm² Messsonde)
Hardware Leistungsdaten
Messsonde Standard 100 cm² Frequenzbereich 1 Hz bis 400 kHz
Data Acquisition Box
  • 280 x 220 x 50 mm³ (Breite x Länge x Höhe)
  • Alu, 2,6 kg ohne PC
  • 2 x USB, D-Sub (Sensor), BNC (EXT)
  • Klettverbindung mit PC
B-Felder
  • 6 μT … 1.5 T bei 1 Hz
  • 70 nT … 20 mT bei 100 Hz
  • 50 nT … 15 mT bei > 1 kHz

(Bereich ist abhängig von der Sonde)

Optional:
HP EliteBook Revolve
810 G1 Tablet

Siehe Herstellerangaben Software M-STREAM, kompatibel mit Windows 7, 8 (64 bit), basierend auf LabVIEW®
Implementierte Standards
  • BGV B11 Exp. 1
  • BGV B11 Exp. 2
  • ICNIRP 1998 Pub.
  • ICNIRP 1998 Occ.
  • ICNIRP 2010 Pub.
  • ICNIRP 2010 Occ.
  • 26. BlmSchV


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